Peter Engelhardt wurde 1959 in Nürnberg geboren und lebt als freischaffender Maler in Dresden. Nach Praktika im Graphischen Gewerbe und als Kirchenmaler/Restaurator studierte er Freie Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.
Nach den klassischen Sujets Landschaft, Portrait, Stilleben wandelte sich 2003 sein künstlerisches Schaffen – erste Göttinnen-Bilder entstanden.
In ihnen erscheint die Quelle des Lebens und Seins als Ikone der Weiblichkeit.
Die erotische und die sakrale Ebene gehen eine harmonische Verbindung miteinander ein und sind eine gemalte Liebeserklärung an die unzähligen Aspekte der Schönheit weiblicher Schöpferkraft.
Im Göttinnen-Zyklus spiegelt sich der immer wechselnde Fluss des Lebens in den sinnlich, farbigen Körpern der weiblichen Ge-stalten und in dem Raum, der sie umfließt.
Die Bildmotive tragen die Namen von Göttinnen aus verschiedenen Traditionen und Kulturen – der hinduistischen, der buddhistischen, der kashmirisch-shivaitischen, der keltischen und der ägyptischen.
Die weibliche Göttlichkeit
wieder integrieren
In allen Ur- und Natur-Religionen war Gott weiblich.
Durch das Weltgeschehen in unserer Zeit wird immer deutlicher, dass für ein verantwortliches Handeln die abgespaltene weibliche Göttlichkeit, die lange Zeit unterdrückt wurde, wieder integriert werden muss, um eine Heilung der Anima, der Gesellschaft und der Erde zu ermöglichen.

