Nach einer Sinnkrise wird Hans Georg Leiendecker immer mehr klar, dass er den Willen Gottes in seinen Arbeiten umsetzen möchte.
Die Erkenntnis, dass wahre Kunst und wahres Leben nur im Einklang mit Gott entstehen kann, wird zur Grundausrichtung seiner Arbeit.
Seiner Arbeit geht immer ein Gebet oder eine Meditation voraus mit der Bitte um göttliche Führung.
In allen Werken findet sich das heilende geistige Licht als Zentrum und es geht immer um den Weg des Menschen zu Gott.
Dieses erläutert Leiendecker in seinen „Erlebnis-reisen in Bild und Ton“, die er in Deutschland, Österreich und der Schweiz hält.
In allen Bildern, Vorträgen und Ausstellungen Leiendeckers geht es immer darum, dass sich der Be-trachter mit seinem eigenen Inneren, das heißt, mit Gott in sich auseinandersetzen soll.
Dies ist unabhängig von jeglichem Glaubensbekenntnis oder Gesellschaftsstatus.
Die realistische Malweise ermöglicht es, den Inhalt der Bilder klar und deutlich, ohne Verschleierung, zum Ausdruck zu bringen.
Um Kunst zu verstehen, muss man daher kein Sachverständiger sein oder Bilder interpretieren können. Vielmehr ist es sinnvoll, als Betrachter beim Anschauen jedes Kunstwerkes auf sein Gefühl und damit auf Gott in sich zu achten.
Nur das eigene innere Empfinden ist dabei von Bedeutung, und nicht Vergleiche mit Meinungen anderer.


